Zum Ende der Karnevalssession 2009/2010 ziehen die Bad Honnefer Malteser eine positive Bilanz ihrer Einsätze. Mit dem Aschermittwoch geht für die Malteser-Helfer eine geschäftige Zeit zu Ende. Seit Jahresbeginn haben die Sanitäter bei rund einem Dutzend Sanitätseinsätzen mehrere Hundert ehrenamtliche Dienststunden verrichtet. Seit Weiberfastnacht waren die Sanitäter brauchtumsbedingt im Dauereinsatz beim Straßenkarneval in der Region. Gemeinsam mit dem DRK begleiteten sie die Karnevalszüge in Bad Honnef und Aegidienberg.
Neben Karnevalssitzungen und -zügen in Bad Honnef und Umgebung unterstützten die Honnefer Sanitäter auch ihre Kollegen in der Region. So war auch beim Kölner Rosenmontagszugs war wieder eine achtköpfige Gruppe der Honnefer Malteser dabei; sie brachten in Not geratene Jecken aus der Menge in die nächste Unfallhilfsstelle. Auch auf der Marktplatte in Sankt Augustin, wo an Weiberfastnacht alljährlich eine große Karnevalsparty für Schüler stattfindet, waren die Honnefer ebenfalls wieder mit acht Helferinnen und Helfern zur Stelle. Den Karnevalszug von Bad Honnef begleiteten 15 Malteser unter der Leitung von Zugführerin Laura Planko gemeinsam mit ihren Kollegen vom DRK. Auch am Veilchendienstag waren die beiden Hilfsorgansiationen gemeinsam mit jeweils 10 Helfern in Aegidienberg im Einsatz. Insgesamt blieb der Dienst dieses Jahr aber ruhig; die Notfallkoffer konnten die meiste Zeit geschlossen bleiben. Ein Aegidienberger Jeck musste wegen einer Kopfplatzwunde erstversorgt und mit dem Rettungswagen zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden.
„Der Karneval fordert von unseren Sanitätern vollen Einsatz“, sagte stellvertretende Stadtbeauftragte der Malteser, Dr. Andreas Archut, am Aschermittwoch. „Ich bin dankbar für das Engagement unserer aktiven Helferinnen und Helfer. Sie haben auch in diesem Jahr wieder viel Freizeit für den 'Dienst am Jecken' geopfert.“ Hinzu komme die umfangreiche Ausbildung, die die Sanitäter durchlaufen müssen, bevor sie an Sanitätsdiensten teilnehmen dürfen. Verstärkung sei da jederzeit willkommen.