Kevelaer-Wallfahrt der Malteser gefragt wie nie

Foto: Archut/MHD

Bereits zum 26. Mal haben die Malteser in der Erzdiözese Köln ihre Kevelaer-Wallfahrt veranstaltet. Für viele alte, kranke und behinderte Menschen ist die medizinisch betreute Pilgerfahrt zum Gnadenbild von Kevelaer eine der wenigen Gelegenheiten im Jahr, gemeinsam mit anderen unterwegs zu sein. Aus Bad Honnef waren in diesem Jahr mehr Pilger und Helfer dabei als je zuvor; sie stellten eines der stärksten Kontingente bei der diözesanweiten Wallfahrt mit ihren über 1.000 Teilnehmern. Unter der Leitung der Honnefer Malteser-Geschäftsführerin und Pfarrbeauftragten Katharina Beschoner machten sich rund 100 Teilnehmer und etwa 40 Helfer aus dem in drei Bussen Siebengebirge auf den Weg an den Niederhein - ein logistischer Kraftakt, den Katharina Beschoner und ihre Mitstreiter dank langjähriger Erfahrung auch in diesem Jahr wieder meisterten.

Schon seit dem frühen Morgen prägten die Malteserfahnen von 30 Maltesergliederungen aus dem Erzbistum Köln das Stadtbild Kevelaers. Die Wallfahrt begann nach der reibungslosen Anreise der Pilger mit einer Heiligen Messe in der Basilika "Heilige Maria, Trösterin der Betrübten", die von Abt Raphael von den Benediktinern aus Siegburg und Malteser-Diözesanseelsorger Pfarrer Franz Meurer aus Köln zelebriert wurde.

Die Bad Honnefer Helfer betreuten die rund 100 Pilger aus Bad Honnef und Königswinter auf der An- und Abfahrt, die bereits für erste religiöse Impulse, Lieder und Gebete genutzt wurde. Vor Ort stellten die Helfer sicher, dass jeder Pilger unbeschadet in die Basilika, zum Mittagessen und zur Andacht gelangte. Für Gebehinderte standen zusätzliche Rollstühle bereit, warme Decken schützten vor der aufsteigenden Kühle. Eine Gruppe von Honnefer Helfern stellte den Sanitätsdienst bei der Veranstaltung sicher, andere halfen bei der Essensausgabe. Erst als alle Pilger ihr Mittagessen hatten, holten sich die Helfer ihre eigenen Rationen bei der Feldküche ab.

Am Abend kehrten alle Pilger wohlbehalten in die Heimat zurück. Katharina Beschoner dankte allen, die mitgeholfen haben, die Wallfahrt auch in diesem Jahr wieder zu einem bleibenden Erlebnis zu machen.